Indien das Kochbuch

1,5 kg Indien liegen auf meinem Tisch, denn ich bin stolze Besitzerin von „Indien – Das Kochbuch“.
Ich fasse die seltsame Geschichte mal schnell zusammen, warum ich ganz dringend ein indisches Kochbuch brauchte: Vor langer, langer Zeit gab es mal ein indisches Restaurant, dessen Essen so unübertrefflich gut war, das unser Weg (und auch der meiner ganzen Familie) immer und immer wieder in dieses Restaurant führte. Immer wenn ein großes Lob auf das Essen ausgesprochen wurde, holte der Besitzer den Koch aus der Küche. Eines Tages eröffnete der Besitzer ein zweites Restaurant. Und wie es so im Leben spielt, war das indische Restaurant eines Tages geschlossen. Der Koch aber war nun der stolze Besitzer des kürzlich neu eröffneten Restaurants. Der einzige kleine Haken war: das andere Restaurant ist ein Mexikaner. Jetzt werden einige sagen, das geht ja gar nicht. Das geht aber sehr wohl, weil sein Essen auch da absolut super ist. Und Sonntags zum Brunch, da kocht er ab und zu etwas indisches. So stehen wir also am Brunch Buffet des Mexikaners und löffeln uns das indische Essen auf den Teller- weil ungelogen – wir kein zweites Restaurant gefunden haben, welches jemals so gut gekocht hat. Jetzt aber zum Buch:

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Unterteilt ist das Buch in:

  • Einführung
  • Gewürzmischungen und -Pasten
  • Pickles, Chutneys und Raitas
  • Häppchen und Snacks
    • Vegetarisch
    • Fisch und Meeresfrüchte
    • Fleisch
  • Hauptgerichte
    • Vegetarisch
    • Fisch und Meeresfrüchte
    • Fleisch
  • Hülsenfrüchte
  • Brot
  • Reis
  • Dessert
  • Getränke
  • Gastköche
  • Glossar
  • Bezugsquellen
  • Register

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[1000 Rezepte, 815 Seiten, 1,5 Kilo. Das ist ´ne Menge

Anhand des Inhaltes ist bereits klar, es ist definitiv für jeden etwas dabei.  Die Variationen sind extrem vielfältig, gerade im Bereich des Gemüses. Bei der Anzahl der Rezepte ist klar, dass es nicht zu jedem Gericht ein Bild gibt. Die Bilder sind ca. alle 70 Seiten gebündelt. An allen Bildern ist der Verweis auf welcher Seite das Rezept zu finden ist. Besonders gut ist das Glossar, da die ein oder andere Zutat mir auch völlig unbekannt war. Besonders gut finde ich auch, das es zwei Bändchen gibt, mit denen man sich seine Rezepte merken kann.

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Jedes Rezept ist mit einer kleinen Sonne gekennzeichnet, welche anzeigt, wie scharf das Gericht ist. Zubereitungs- und Garzeit sind auch notiert. Die Gerichte gehen von sehr einfach, wie die oben gezeigten Kartoffeln mit Koriander bis hin zu schwierig, wie das Lamm-Biryani II.

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Alle verwendeten Gewürzpasten sowie Gewürzmischungen können nach Rezept selber hergestellt werden, das gleiche gilt für Paneer. Wichtig zu wissen ist, das nur das Buch alleine nicht reicht, um ein leckeres indisches Essen zu kochen. Vorher ist ein ausgiebiger Einkauf in einen asiatischen oder indischen Lebensmittelgeschäft erforderlich. In Berlin gibt es diverse Asia-Shops in denen man ein breites Angebot an Gemüse, Gewürzen und Pasten gibt.

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Die wichtigsten Basics für eure Küche sind: 

  • Currypulver
  • Currypaste, da gibt es viele verschiedene Variationen die sich meistens in der Schärfe unterscheiden
  • Koriandersamen
  • Linsen
  • Kreuzkümmelsamen
  • frischer Ingwer

Meistens gibt es auch eine große Auswahl an Tofu, frischem Koriander und Gemüse. Einfach mal ausprobieren.

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Bereits gekocht haben wir drei Gerichte: Ein Kürbis-Curry, ein Hühnchen-Curry und eine Linsen-Suppe. Alle drei Gerichte haben keine Chance auf ein Foto erfahren können, da die Töpfe bis auf den letzten Tropfen Sauce leer waren. Erschienen ist das Buch bei „Phaidon by edel“ und kostet 39,95 €. Preis/Leistung stimmt hier absolut. Die drei Gerichte haben wir übrigens innerhalb von 10 Tagen gekocht, das Buch macht Lust auf mehr! Ich danke dem Verlag der mir das Exemplar zur Verfügung gestellt hat. Das Buch findet ihr auch unter der Rubrik „Koch- und Backbücher“, in der ich alle nach gebackenen und -gekochten Rezepte verlinke.

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