Die Luna vom Blog „Lunas Philosophy“ hat eine, wie ich finde witzige Blog-Aktion gestarte: Getrennte Wege nennt die sich und Thema ist: Eierhälfte übrig – und was nun ?!

Rezepte wo eine oder sogar mehr Hälften vom Ei übrig bleiben – finde ich nervig, weil man ja quasi dazu gezwungen ist, damit dann irgemdwas anderes nützliches anzustellen. Ich hatte letzte Woche den Fall wo 6 Eigelb gebraucht wurden und ich 6 Eiweiß über hatte. Ausser Baiser ist mir dazu nichts eingefallen, also landeten Sie im Müll und dann hatte ich ein schlechtes Gewissen.

Heute hatte ich zwar ein Rezept wo die 4 Eier an sich eigentlich komplett gebraucht wurden, aber schieben wir es mal auf meine Verwirrung oder die Tatsasche das ich seit zwei Tagen nur am Backen bin und zu Hause eine kranke Bande nach Aufmerksamkeit schreit: anstatt die Eier zu trennen hab ich sie im Ganzen in meinen Teig geschmissen – dann festgestellt, dass das Bockmist war, weil ich ja Eierschnee machen muss. Also 4 Eier getrennt und 4 Eigelb übrig gehabt.

Da kommt mir das Blogevent gerade recht, weil was kann man (ich) besseres aus Eigelb machen, als Rührei. Ja, ja ist nicht aufregendes- aber ich liebe Rührei und heute gibt es ein deftiges Rührei.

Zutaten:

4 Eigelb

Schuss Sahne

Salz, Pfeffer, Paprika, getrocknete Kräuter oder auch frische,

Harissa (Würrzmischung)oder Gewürze nach Geschmack

eigentlich eine handvoll geriebenen Käse – meiner war aber übern Jordan deshalb bei mir heute ohne

4 Pflaumentomaten

1 kleines Stück Porree

1 kleine Mini-Knacker-Wurst

Mini-Kancker, Porree und Tomate schneiden. Wurst in die Pfanne geben. Eigelb mit einem Schuss Sahne vermengen. Ich hatte die 4 Eigelb in einer Tasse und mit Sahne war die Tasse 3/4 voll. Ordentlich Salz, Pfeffer, Kräuter, Chilli, oder was ihr so mögt dazu geben. Gut umrühren. Ggf. den Käse noch dazu geben. Jetzt Porree und Tomate mit in die Pfanne geben und nach ca. 1,5 Minuten die Eiersahne dazugeben. Ab und zu umrühren und fertig. Durch die Würstchen schmeckt das Ganze besonders lecker.

5 comments on “Getrennte Wege – oder ein Deftiges Rührei”

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