Herzlich Willkommen zu unsere Aktion Say Cheese- it´s all about the Cheesecake. Drei Teile liegen schon hinter uns, nach Cheesecake mit Himbeer-Püree, Brownies und einer Espresso-Schoko-Version geht es heute (leider) nicht gerade kalorienarm weiter, genug Zeit für Diäten war ja schliesslich und dank Leggins und Longpullis ist ja hoffentlich noch ein bisschen Spielraum bei euch !!!!

Heute bin ich wieder dranne und was soll ich sagen, dass ist der absolute Killer-Kuchen, kommt klein daher, ist aber oho und nicht zu unterschätzen – also nichts für Weicheier und Kalorienzähler, sondern nur etwas für die, die sich trauen in tausende von Kalorien ohne Reue zu beissen. Und warum ?! (Blöde Frage !!!)

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Man stelle sich vor James Bond – Agent 007 stürmt mit einem eleganten Sprung, in dem er dabei natürlich meine Haustür locker lässig mit der Schulter auframmt, in meine Wohnung. Der Smoking von 007 sitzt perfekt, meine Haare leider nicht so, anstatt sexy brünette sehe ich heute eher aus wie Zaubertroll. Er hat auch nicht mit meinen chaotischen Kindern gerechnet und rutscht im Flur auf diversen Autos, Sammelstickern und Legokleinstteile aus. Aber Superagent wie er nun ist, schlägt er einen Salto, der Smoking immer noch faltenfrei und stürmt auf mich zu. Und ich greife zur ultimativen Waffe: meinem Kuchen, werfe den mehr schlecht als recht grob in Richtung James. James wird getroffen, beisst im Sprung vom Kuchen ab und stirbt auf der Stelle einen hochdramatischen Cholesterintod. Sämtliche Wiederbeledungsversuche von „M“ und Misses Moneypenny scheitern.  Ist mir aber Wurst – ich lade die Damen zum Kaffekränzchen ein und wir lästern alle ein bisschen über James ab.

Und warum das Ganze ?! Tja das ist meine persönliche Rache an 007, weil ich mit der Herstellung des Kuchens zu kämpfen hatte, inklusive Backpapier welches leider Feuer gefangen hat, des daraus resultierenden schreienden und hysterisch herumspringenden Kindern, die mit Angstpanik im Gesicht dachten, die Küche brennt ab und den gefühlten 1000 Stunden Zubereitungszeit, in denen der liebe James lediglich überlegt hat, welche Uhr heute am besten zum Hemd passt.

Der Kuchen stammt von Call me Cupcake. Rezept ist dort auf Dänisch und Englisch zu finden und folgen tut meine Variante. Ich persönlich fand den Kuchen, trotz langwieriger Zubereitung, sowas von lecker. Ich hatte erst Angst, das z.B. der Teil mit dem Schoko-Cheese total bitter schmecken würde – aber wundersamer Weise hat der Teil fluffig wie Mousse au Chocolate geschmeckt. Und der Oreo-Boden – ein Traum. Also ich vergebe dem Kuchen 5 von 5 ★★★★★.

Zutaten Killer-Kuchen für eine keine Springform:

300 g Oreo-Kekse
100 g Butter
600 g Frischkäse
1 Dose gesüsste Kondensmilch (397 g) ich habe eine Dose normale Kondensmilch genommen – weil es gesüsste hier gar nicht gab
50 g Zucker
4-5 EL Zitronensaft (ich habe den Saft 1 Zitrone genommen)
1 PK Vanillezucker
3 Eier
100 g dunkle Schokolade (70%)

Oreos in der Küchenmaschine zerkleinern. Butter schmelzen und mit den Oreo Krümmeln vermischen. Dann kam der Teil in dem Rezept mit der Aluminiumfolie den ich nicht verstanden habe. Ich habe die Springform am Boden mit Backpapier ausgelegt gehabt und die Seiten mit Aluminiumfolie. Und das war dann auch mein Fehler. Das Backpapier hat ich dann hochgefaltet und nochmal mit Alufolie stabilisiert, weil ich Angst hatte, das der Kuchen höher wird als meine Form. Auf jeden Fall ist der Backpapierturm dann im Backofen in Flammen aufgegangen. Also: Finger weg vom Backpapier ! Vielleicht meinte sie auch: Alufolie außen um die Springform….. no one knows.

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Also weiter im Text: Oreo-Masse auf den Boden und die Seiten und das Ganze dann kalt stellen. Frischkäse und Kondensmilch vermixen. Zucker, Zitronensaft, Vanillezucker, und Eier dazu geben und verrühren. 1/3 der Masse in eine andere Schüssel geben. Schokolade schmelzen und zur Masse geben. Verrühren und in die Springform füllen. Oben auf vorsichtlich die helle Masse geben – das hat bei mir nicht geklappt. Das floss alles durcheinander. Dann die Springform in ein Wasserbad stellen und so in den Backofen stellen. Bei 175 °C – 75 Min. backen. Danach den Kuchen vorsichtig herausnehmen. Abkühlen lassen und dann ab in den Kühlschrank.

Runde 2. Karamell:
250 ml Sahne
200 g Zucker
30 g Butter

Zucker in einen Topf geben und warten das der Zucker flüssig wird. Wenn er goldig aussieht Topf vom Herd ziehen und die Butter dazu geben und gut verrühren. Achtung: heiss und es spritzt. Dann den Topf wieder auf die Platte stellen. Dann vorsichtig nach und nach die Sahne dazu geben. Kurz aufkochen lassen und dann den Herd ausstellen. Das Karamell abkühlen lassen und in saubere Gläser oder Flaschen geben.

So den Kuchen jetzt aus der Springform lösen und mit Karamell bestreichen. Anschliessend wieder kalt stellen.

Runde 3: Schokolade

Ich mag Schokoguss am liebsten so wie es ist, also hab ich 50 % Zartbitter und 50% Kakao Glasur gemischt. Warten bis die Schokolade wieder leicht fest wird und dann über den Kuchen geben. Da der Kuchen gekühlt ist, wird die Schokolade gleich fest.

Wir haben Walnüsse oben drauf gegeben.

Fertig.

Der Kuchen wird kalt gegessen. Die Stücken erscheinen winzigklein und beim ersten Happen sagt man sich: oh da nehm ich gleich noch eins, nach der Hälfte denkt man  – na gut ein kleines und nach dem ganzen Stück geht gar nicht mehr.

Also: mutige vor: Try and Taste ♥

Wer die anderen Teile noch nicht gesehen hat:

Teil 1: NY-Cheesecake mit Himbeerpüree und saurer Sahne

Teil 2: Cheesecake-Brownies

Teil 3: Cheesecake mit Schoko und Espresso

Und nicht vergessen: wer artig und fein alle 6 Tage stramm durchhält, der kann am Ende auch was gewinnen, da wollen Carina und ich uns ja nicht lumpen lassen !

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