Kleine Brioches // yeast Bread by http://babyrockmyday.com/brioche/ ‎

So Jungs und Mädels, jetzt ist es amtlich: Ostern steht vor der Tür, auch wenn draussen vielleicht gerade mal wieder ein Schneesturm tobt, wie aktuell hier bei uns. Aber Ostern ohne Hefegebäck, ist bei uns nicht Ostern.  Zopf ist ein muss, absolut. Aber dank der letzten Ausgabe der „LECKER Bakery“ kann man jetzt auch Brioche in kleiner Form genießen. Und was soll ich sagen, seit wir sie gebacken haben, backen wir sie nur noch, weil sie A) super zu variieren sind B) keine große Arbeit machen und C) einfach so himmlisch lecker zu allen Gelegenheiten schmecken. Neu ist daran eigentlich nichts, auf die Idee hätte man (ich) auch selber kommen können, aber wenn man irgendwie mit allem Möglichen und Unmöglichem beschäftigt ist, dann sieht man das kleine Brioche vor lauter großen Zöpfen nicht.

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Das Rezept aus der Bakery mag lecker sein, ich habe aber mein „in-allen-Lebenslagen-gelingsicheres-Rezept“ genommen. Ausserdem musste ich etwas lachen über das Tutorial „Wie man Hefeteig garantiert hin bekommt“, weil der doch immer was wird ! Dann dachte ich: machst du  mal wie es in der Zeitung steht und prompt wurde der Teig nichts – das ist mir noch nie vorher passiert, der Lacher ist mir dann also im Halse stecken geblieben – besonders nachdem der erste Versuch aus der Zeitung: „Pink Lemon Squares“ in einem absoluten Desaster geendet ist und zwar in „Die Wiederauferstehung des Blob“ siehe auch hier. Also Back to the Roots und lieber ins das eigene Rezeptbuch gucken und ganz wichtig (zu mindestens für mich) Finger weg von Trockenhefe! Immer frische nehmen.

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Zutaten Brioche:

500 g Mehl
250 ml Milch
1/2 Würfel Hefe
75 g Zucker
1 TL Salz
1 Ei
80 g Butter (zimmerwarm)

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Zucker in die Milch geben und dann leicht erwärmen. Wer im Besitz einer Mikrowelle ist, dann kurz da rein. Dann die Hefe dazu geben und ca. 8-10 Minuten stehen lassen. Die Hefe muss sich von selber auflösen und oben so eine seltsame, fast ein bisschen eklige Schicht auf der Zuckermilch bilden.

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Alle anderen Zutaten in eine große Schüssel geben. Die Hefemilch dann dazu geben. Alles gut durchkneten, ich ziehe mir dazu immer Einweghandschuhe an, damit der Teig nicht überall unter den Fingernägeln klebt. Dann den Teig stehen lassen – so ungefähr für 45 – 60 Minuten. Wer einen warmen Platz für den Teig hat, dann dort hinstellen. Frage: was ist ein warmer Platz ! Bei uns z.B. die Arbeitsplatte über dem Geschirrspüler, da wird es immer warm wenn der läuft – und der läuft fast immer ! Danach teilt ihr den Teig ca. 40 % / 60 %. Die 60 % teilt ihr in 12 Teile. Muffinförmchen ab ins Muffinblech. Aus den 12 Teigteilen formt ihr Kugeln und drückt die in die Muffinförmchen. Dann die Finger bemehlen und Mulden in die Mitte reindrücken. In diese Mulden könnt ihr eigentlich tun was ihr wollt: Marmelade, Nutella, Butter-Zimt-Nuss-Mischung, was auch immer. Dann formt ihr aus dem 40 %-Batzen wieder 12 Kugeln. Die bestreicht ihr bestenfalls mit einer Mischung aus Eigelb und Milch und schlechtestenfalls nur mit Milch und setzt die dann auf die Teigmulden. Wer Lust und Zeit hat – kann den Teig jetzt nochmal eine Runde gehen lassen (30 Min.) um so länger der Teig ruht, desto fluffiger wird später das Ergebnis.

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Bei 175 °C / ca. 15 – 20 Minuten in den Backofen geben, sie sollten nicht zu dunkel werden, also Augen auf bei den Backofenaktivitäten. Abkühlen lassen und aufessen. Zum Frühstück hab ich sie mir Margarine beschmiert und auf Arbeit hab ich sie mit Tee genossen.

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Wie wunderbesten Maison-Gläser und die Muffin-Tulpen-Förmchen hab ich von Blueboxtree
Strohhalme und das gelbe Blümchen von PomPom your Life
Und den süssen Hasen-Pin von Party-Princess
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11 comments on “Leckere Brioche aus Hefeteig – Tipps für Ostern”

  1. Vor kurzem habe ich mich auch – das erste Mal – an einen Hefeteig gewagt und wollte diese wunderbaren Brioches in Muffinförmchen backen. Leider ging beim Teig was schief, er wollte leider auch nach 60 Minuten nicht aufgehen. Habs dan trotzdem probiert. Am nächsten Morgen waren die Brioches so hart, dass sie direkt im Müll gelandet sind.. Hab natürlich auch ganz nach Rezept gebacken… Ich werds aber mit deinem Rezept noch einmal probieren, vielleicht klappts ja diesmal 🙂

    Trotzdem wunderschöner Post und total toller Blog!!

    GLG Verena
    The Muffin Factory

  2. Hach, das sieht alles richtig fein und lecker aus!! Schön dekoriert vor allem 🙂 Gegen Trockenhefe hab ich eigentlich nichts, aber der Teig muss dann länger gehen, damit er auch fluffig wird.
    Jedenfalls würd ich mir so ein feines Osterfrühstück auch wünschen! Hast du toll hingekriegt!

    LG
    Ela

  3. Hihi, Brioche standen witzigerweise auch auf meiner Oster-Back-Liste – das muss Gedankenübertragung sein 🙂

    Deine sehen wieder wunderwunderhübsch aus (und sind bestimmt genau so lecker!)

    Ich wünsch dir und deinen Männern das weltbeste Osterwochenende ♥

    Allerliebste Grüße
    Carina

  4. Das klingt saulecker. Was hast Du denn schlussendlich die kleinen Hefekugeln gefuellt, wenn ich so neugierig sein darf? Dir und Deinen lieben ein schoenes Oster-Wochenende!

    liebe Gruesse,
    Persis

    P.S. Danke, dass Du die Quelle der Tulpenfoermchen erwaehnt hast 🙂

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