Post aus meiner Küche ist in die nächste Runde gegangen: Kindheitserinnerungen. Irgendwie wollte sich ja bei mir nicht so wirklich was backtaugliches finden lassen.

Meine Kindheitserinnerungen sind: Zuckerstulle aber ohne Kürste mit Butter und nur von Oma – sonst hat sie nicht so richtig gut geschmeckt, Ahoi-Brause, Leckmuscheln, Kirschlollis, Brause-Ufos, jede Menge Kaugummis bevorzugt mit Tattoo, Erdbeerschnüre, Saure Pommes und eine Menge anderer Sachen , aus denen man ,wenn man die alle zusammenmischt, bestimmt einen kleinen gesundheitlichen Super-GAU fabrizieren kann. Die einzigen Backwaren die es zu Hause gab, waren Waffeln und Herrenkuchen, der war allerdings gekauft – an mehr frisches Backwerk kann ich mich einfach nicht erinnern.

Zusätzlich  hab ich so überlegt was in meiner Kindheit überhaupt so „IN“ war. Kniestrümpfe auf jeden Fall runter rollen, Gummihopse spielen, dann so ein seltsames Fingerspiel, wo man eine Schnurr hatte und mit der seltsame Muster mit den beiden Händen und Fingern machen konnte, Nena, A-HA und Calippo-Eis, gerne auch mal TKKG wobei natürlich alle Gaby die Pfote sein wollten und die ??? wo ich bei der Folge: der tanzende Teufel regelmässig Todesangst durchgestanden habe. Und ich habe gesammelt: Panini-Sticker von Barbie, den Glückbärchis und WWF. Und jetzt ergibt sich auch warum ich ein Messi bin. Das WWF Sammelalbum besitze ich nämlich noch, genauso wie diverse Glückbärchi-Sammelsticker und ich habe noch ein Täschchen aus meiner Schultüte in der diese Glanzbildchen sind. Wieso, weshalb, warum ist unklar – klar ist jedoch das ich sie niemals nie wegwerfen konnte. Das gilt auch für diverse andere Dinge.

Also weiter schwelgen in Erinnerungen ! Ich bin ja waschechter Berliner  – der so richtig im Amerikanischen Sektor gewohnt hat – mit Amerikanischem Volksfest, Hamburgern und Maiskolben mit Butter, da fällt die Wahl nicht schwer – richtig: auf die guten alten Amerikaner, schön dick mit Zuckerguss.

Deshalb nur für euch: Ist das neu – neeeee mit Perwoll gewaschen , gibts jetzt Amerikaner:

Zutaten:

100 g weiche Butter
100 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Salz
2 Eier
250 g Mehl
1 Pck. Vanille-Puddingpulver zum Kochen
1 1/2 TL Backpulver
3-4 EL Milch
abgerieben Schale einer halben Orange (ich habe Zitrone genommen)

Butter, Zucker, Salz und Vanillezucker verrühren. Eier untermischen. Mehl, Backpulver und Puddingpulver vermengen und mit der Milch zusammen zu der Eier-Zuckermasse geben, abgeriebene Schale nicht vergessen.

Den Teig vorsichtig auf ein, mit Backpapier ausgelegtes Blech, geben.  Achtung Teig nicht zu dicht setzen, denn die Masse wandert noch etwas auseinander.

Bei 175 °C ca. 15-20 Minuten backen, je nach Größe der Amerikaner. Und Achtung die werden schnell zu dunkel und damit dann auch zu hart.

Für die Glasur Puderzucker und Zitronensaft vermengen bis es eine dickflüssige Masse ist und dann auf die Amerikaner streichen. Für die dunkle Glasur Puderzucker und Kakao mit heißem Wasser mischen.

Ich habe mich dann auch an der Chai-Latte-Glasur versucht. Dafür 1 EL Butter und 6 EL Milch leicht erwärmen und 1 Portion Chai-Latte-Tee darin ziehen lassen. Den Sud dann mit Puderzucker vermengen und auf die Amerikaner geben.

Das Rezept stammt von Chefkoch.de und ist auch bei Zucker, Zimt und Liebe zu finden. Es kommt dem original schon recht nahe, da ich aber die Mini-Version gebacken habe, waren sie nicht ganz so weich, wie ich sie in Erinnerung hatte. Fazit: 2 Bleche Amerikaner minus die PAMK-Versendung waren nach 48 Stunden komplett aufgegessen.

Das war natürlich noch nicht alles, die nächsten Erinnerungen kommen bald 🙂

7 comments on “PAMK Lecker Amerikaner und warum ich geständiger Messi bin”

  1. Hihi, ich hatte die gleichen Sammelalben. Am ordentlichsten geführt war wohl das Glücksbärchi-Album- die hab ich geliebt!! Geliebt habe ich aber auch Amerikaner, aber nur die hellen. Deine sehen wirklich lecker aus! 🙂

  2. Wie doof!!! Mir fiel partout nichts ein, was ich hätte verschicken können, also hab ich irgendwann aufgegeben. Und jetzt seh ich all eure Beiträge und klatsche mir regelmäßig die Hand gegen die Stirn. Hab schon einen roten Abdruck. Na, klar!!! Amerikaner! Die gab es damals zu Hauf. Hoffentlich hab ich bei der nächsten Runde nicht auch so eine Blockade.

    Liebe Grüße von der Luna

  3. Oooh, Sammelalben! Mochte ich gerne anschauen, aber zum selbst sammeln fehlte mir das Durchhaltevermoegen (deshalb hatte Morten Harket auf dem Starschnitt an meiner Wand auch nur einen Fuss).
    Amerikaner scheint ein kollektiver Erinnerungsfetzen zu sein. Auf denen – und auf Schokocrossies – haben wir offenbar alle in unserer Kindheit herumgekaut. Heute esse ich sie auch noch gerne.

  4. Die Amerikaner sehen echt gut aus, aber ich kenn das gar nicht, dass es so oft welche gibt. Wir haben die früher nur zwei Mal im Jahr gekauft und schon gar nicht gebacken 😉
    Das liegt vielleicht aber auch an meinem Vater 😉
    Liebe Grüße und viel Spaß beim Weitersammeln, Cathi

  5. mh lecker! Amerikaner sind toll! hab ich auch schon mal selber gemacht.
    Tja und ich bin wohl auch ein Messi. Ich hab noch Stickeralben, ein Glanzbilchenalbum, zwei riesige Ordner mit Diddlbilder und – karten und -briefpapier und so…….achja und jede Menge anderen Kram

  6. Amerikaner und TKKG und ??? Das waren schon Zeiten an die ich mich gerne zurückerinnere. Aber ist euch mal aufgefallen, dass Klößchen keine Schokolade mehr isst und das Krümelmonster keine Kekse? Nur Justus Peter Bob und die Amerikaner sind die gleiche geblieben.

  7. Eine sehr schöne Geschichte zu deinen Erinnerungen! Amerikaner mochte ich auch immer gern…schön weich müssen sie sein. Lecker! Nin gespant auf deine nächsten Erinnerungsgeschichten…

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