
Hoppel di Hopp – es geht weiter mit leckeren Ideen für Ostern. Seit ihr schon in Osterstimmung ? Hier schneit es und zu Hause will so gar keine Osterlaune aufkommen, wollen wir hoffen das es bald besser wird!
Also her mit dem (Orangen-)Marmorkuchen àla Jeanny ! Die Jeanny hat einen der bezaubernsten Blogs weit und breit. Egal was sie auch macht, ich will es essen, auch wenn es nicht meinen Geschmacksnerv trifft. Wenn man auf ihren Blog: “Zucker, Zimt und Liebe” schaut, dann ist mal schnell eine Stunde vorbei und die Rezeptesammlung ist mal wieder um 5 cm Papier gewachsen. Die Jeanny ist halt ein Profi !

Ich habe das Rezept leicht abgewandelt, weil ich zum Gegensatz zur Jeanny eine bald vergammelte Bio-Orange herumzuliegen hatte, die dringend Verwertung finden wollte. Und eines lasst euch gesagt sein: nehmt NIEMALS diesen künstlichen Orangenschalenabrieb aus der Tüte – das ist kein Vergleich zu einer frisch abgeriebenen Schale. Lieber die 99 cent für die Orange notfalls ans Bein binden, als die Tüte zu nehmen !!!!

Zutaten: für zwei Kastenformen
Schokoteig:
250 g weiche Margarine
150 g Zucker
2 TL Vanillezucker
1 Pr. Salz
4 Eier
300 g Mehl
4 gestr. TL Backpulver
ca. 5 EL Backkakao
1 Prise Zimt
3-4 EL Milch
Heller Teig:
250 g weiche Margarine
150 g Zucker
2 TL Vanillezucker
1 Pr. Salz
4 Eier
300 g Mehl
4 gestr. TL Backpulver
100 ml Orangensaft
Abrieb von einer Bio-Orange

Dunkler Teig:
Margarine, Zucker, Vanillezucker und Eier verrühren. Mehl, Salz, Backpulver, Kakao und Zimt vermengen und unter den Teig rühren. Milch dazu geben und verrühren.
Teig in eine gefettet Kastenform geben oder besser noch: Backpapier knüddeln – entknüddeln und Kastenform damit auslegen. Teig in die Kastenform füllen und bei 175 °C ca. 60 Minuten backen.
Danach den Kuchen sehr gut auskühlen lassen. Ich war wieder ungeduldig und wollte den warmen Kuchen weiter verarbeiten und da ist er natürlich schön zerbröselt.
Dann den Kuchen in Scheiben schneiden und mit einem Plätzchenausstecher die Form, die ihr möchtet ausstechen. Achtung Hasenohren können leicht abbrechen und filigrane Formen sollte man lieber sein lassen. Die Ausgestochenen Kuchenformen in die nächste Kastenform stellen.

Heller Teig:
Margarine, Zucker, Vanillezucker und Eier verrühren. Mehl, Salz und Backpulver vermengen und unter den Teig rühren. Orangenabrieb und -saft dazu geben. Der Teig sollte nicht zu dickflüssig sein, weil er bei mir dann gleich meine ausgestochenen Hasen erschlagen hat ! Also lieber mehr Orangensaft dazu.
Teig in eine gefettet Kastenform geben oder besser noch: Backpapier knüddeln – entknüddeln und Kastenform damit auslegen. Teig vorsichtig n die Kastenform füllen und ganz vorsichtig über die ausgestochenen Kuchenteile geben und bei 175 °C ca. 60 Minuten backen.
Danach gut auskühlen lassen. Mit Puderzucker bestreuen und fertig.

Ich hatte als Ausstecher eine Hasenforn gewählt, die sich dann als blöd herausgestellt hat, weil die Ohren beim einfüllen des hellen Teiges teilweise gleich abgeflogen sind ! Also nicht verzagen, wir haben nur an zwei Stellen des Kuchens einen Hasen erkennen können, bei anderen habe ich aber z.B. einen Stern im Kuchen gesehen.
Super lecker war es trotzdem. Genau die richtige Konsistenz, fluffig, locker leicht und trotzdem nicht trocken.
Was die liebe Jeanny aber verheimlicht hat, ist das man Unmengen an Schokokuchen übrig hat – und was man mit dem ausgestochenen Gebrösel dann anstellt – das verrate ich euch im nächsten Post ♥
Dieser leckere Kuchen ist mein Beitrag zum Küchenplausch-Osterevent !

Der sieht wirklich lecker aus!
Liebe Grüße Trina ♥
Ui, sehr süß, Dein Häschenkuchen!
Was ich mich aber auch schon bei Jeannys Rezept gefragt habe: Wird der ausgestochene Teig nicht total trocken, da man ihn ja zweimal backen muss? Oder ist die Verzückung über die schöne Form, die man im Kuchen entdeckt, so groß, dass man das gar nicht merkt? 
LG
Kitty
Genau das dachte ich auch, weil 99 % der Marmorkuchen sind ja staubtrocken oder fettig. Aber der Innenteil bleibt saftig oder wird vom anderen Teig saftig – zumindest gab es an dem Kuchen wirklich nichts auszusetzten. Der war genau richtig !
Oh super – dann muss ich den auf jeden Fall auch mal probieren!
Der ist ja schööööön, und versüßt einem den Tag bei dem usseligen Winterwetter…
LG
Simone
Oh der ist toll geworden. Den wollte ich vielleicht auch für Ostern machen
Hatte ihn auch schon bei Jeanny gesehen
Oh ja der Kuchen ist super. Den hab ich letzte Woche gebacken und für den Sohnemann einen Schokozug drin “versteckt”. Die Variante mit Orange find ich toll. Der Kuchen ist wirklich nicht trocken. Beim 2. Teig haben bei mir 45 min Backzeit ausgereicht.
Den Rest Schokoteig habe ich auch weiterverarbeitet.
Grüße Manuela S.
Also wenn man keinen Hasen im Teig erkennen kann, dafuer aber Sterne, ist der Kuchen dann quasi ein Rorschach-Kuchen? Orange-Schoko ist eine unschlagbare Kombination. Ich finde, es gibt in der Kueche kaum einen besseren Geruch als warmen Orangenkuchen
Pingback: Resteverwertung – oder Eierlikör-{Cake-Pops} für Faule | Baby Rock My Day
oh so schön mit dem Häschen in der Mitte, das ist wirklich toll.

das wäre auch ein leckeres Rezept zu unserem Oster-Event auf Küchenplausch.
http://www.kuechenplausch.de/events/cmviews/id/58 vlt willst du ja noch mitmachen?
Liebe Grüße
Isabell
Ich gucke nachher gleich mal rein !